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Die Eroberung der Parallelwelt

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Die Eroberung der Parallelwelt

KAPITEL 1 – Virtuelle Vorboten
KAPITEL 2 – Der Charme der Replikanten
KAPITEL 3 – Die Macht der Gewohnheit
KAPITEL 4 – Aufbruch ins Digitale Zweituniversum
KAPITEL 5 – Outro

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Kapitel 1 – Virtuelle Vorboten

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Kapitel 2 – Der Charme der Replikanten

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Wie wird die fremde Welt, in die wir aufbrechen, wohl aussehen? Welche Bedingungen erwarten uns im All? Und was machen sie mit uns und unseren Mobilen?
In keiner Industrie sind solche Fragen mit einer derartigen Unsicherheit verbunden wie in der Raumfahrt. Wer einen Marsroboter baut, hat keine Chance, ihn je unter realen Bedingungen zu testen; wer eine Mondlandefähre auf den Weg schickt, darf sich keine Panne leisten. Die ersten digitalen Zwillinge entstanden daher bei der US-Raumfahrtbehörde NASA, die mit ihnen Roboter in simulierten Atmosphären testete und beispielsweise Luftwiderstand, Kraftstoffverbrennung und Hitzewerte während eines Fluges simulierte.

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Ganz ähnliche Herausforderungen gibt es in der Architektur: Auch hier gilt es, Räume zu simulieren, die in echt (noch) nicht verfügbar sind, aber in naher Zukunft voll funktionsfähig sein müssen. In digitalen, dreidimensionalen Modellen können die am Bau beteiligten Gewerke ihre Komponenten einstellen und im Zusammenspiel erproben. Planer und spätere Nutzer können Funktionen und Dimensionen des Gebäudes erkunden und korrigieren, bevor auch nur ein Euro verbaut wurde. 
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Ein Beispiel dafür ist das Zentrum für virtuelles Engineering (ZVE) des Fraunhofer Instituts in Stuttgart. Während seiner Planungsphase wurde der 3.200 Quadratmeter große, von UNStudio und Asplan Architekten geplante Bau in einem dreidimensionalen, maßstabsgetreuen Virtual Reality-Modell nachgestellt. Alle zwei bis vier Wochen trafen sich Architekten, Fachplaner, Handwerker und Bauherren in diesem simulierten Gebäudemodell zur Baubesprechung. Es wurden 3D-Brillen aufgesetzt und Hochleistungsprojektoren gestartet, die das dreidimensionale Modell auf eine raumgroße Powerwall projizierten. Während sich die Besprechungsteilnehmer im virtuellen Modell umschauten, erfassten Motion Tracking-Kameras jede ihrer Bewegungen und passten die Darstellungsperspektive auf der Powerwall dem Blickwinkel der Betrachter an. Auf diese Weise konnten Planer und Nutzer das Gebäude erkunden, erfassen und optimieren. Bevor es real gebaut wurde, „kannten“ sie es bereits. Faktoren wie Raumgrößen, Verkehrswege, die Anordnung von Fenstern und vieles mehr konnte so ihren Bedürfnissen angepasst werden, weil die späteren Nutzer vorab durch die Räume spaziert, sie inspiziert und virtuell erlebt hatten. 
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In einem Automobil stammen etwa 70 Prozent der Komponenten nicht vom Hersteller selbst, sondern von seinen Zulieferern. Das bedeutet: Am Konstruktionsprozess eines PKW sind Dutzende Subunternehmer, Entwicklungspartner und Zulieferer beteiligt. Änderungen bei einem Bauteil haben unmittelbare und indirekte Auswirkungen auf viele andere Bauteile, Fertigungsprozesse und Produktionspartner, die alle ihre Pläne anpassen müssen. Beim digitalen Planungszwilling aber lassen sie sich einfach einfügen – und die Auswirkungen, die sie auf Komponenten der anderen Produktionspartner haben, durchsimulieren.
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Die größten Potentiale sehen Experten allerdings in der Planung, dem Betrieb und der Wartung großer Fertigungsanlagen. Denn hier ist zum einen das Zusammenspiel unterschiedlichster Player, Komponenten, Technologien und Einflussfaktoren so komplex, dass es sich zweidimensional kaum mehr planen lässt; zum anderen sind Störungen, Produktionsmängel und Stillstandszeiten in der Industrie besonders kostspielig und schmerzhaft.
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Kapitel 3 – Die Macht der Gewohnheit

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Kapitel 4 – Aufbruch ins Digitale Zweituniversum

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Kapitel 5 – Outro

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