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Mobility-Lift-Off

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KAPITEL 1 – In der Luft 
KAPITEL 2 – Auf dem Boden 
KAPITEL 3 – Am Reißbrett

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Wenn es darum geht, den Stau am Boden abzuschaffen und persönliche Mobilität in die Luft zu verlagern, kann Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten gleich zwei Weltpremieren für sich verbuchen. Anfang 2017 ließ die chinesische Firma eHang dort die erste autonome Drohne für den Passagiertransport zum — vorerst noch unbemannten — Jungfernflug aufsteigen.

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Was Sensoren und Software zum maschinellen Sehen und Lernen leisten, etwa um Objekte zu erkennen und blitzschnelle Entscheidungen bei der Routenplanung zu treffen oder einem Hindernis auszuweichen, lässt sich auch für persönliche Luft-Taxis anwenden.

Egal ob das Endergebnis einen oder drei Passagiere fasst, acht oder 18 Rotoren besitzt oder gar durch einen Verbrennungsmotor unterstützt wird: Wie wir uns von A nach B bewegen, wird schon bald nur noch wenig mit dem vertrauten Verkehrsgetümmel des 20. Jahrhunderts zu tun haben. Am Horizont steht eine neue Form intelligent vernetzter Mobilität, bei der Maschinen ihre menschliche Fracht automatisch und möglichst umweltfreundlich ans Ziel bringen.

Die Liste der Firmen, die diese Vision realisieren wollen, ist lang. Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat 2016 im Silicon Valley ein Innovationslabor namens A3 gegründet und will bis 2020 seine Projekte namens „Vahana“ und „City Airbus“ zu marktreifen Lufttaxis entwickeln. Nicht weit davon entfernt sind gleich zwei geheimnisvolle Start-ups namens Zee.Aero und Kitty Hawk an der Arbeit, beide mit mindestens 100 Millionen Dollar Kapital von Google-Mitgründer Larry Page ausgestattet.

Auch Fahrdienstvermittler Uber hat der Welt ein Luft-Taxi für das Jahr 2020 versprochen.

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Bild: Erste Tests von Paul Moller, 1967, University of California, Davis, USA

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Bild: Mollers Skycar 400 mit drehbaren Triebwerken

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„Viele Regierungen aus aller Welt haben uns angesprochen, um in ihren Ländern Testflüge zu veranstalten, darunter China, die USA, Australien und Belgien“, sagt eHangs Mitgründer Derrick Xiong. „Der genaue Zeitplan hängt nicht nur von eHang ab, sondern von den beteiligten Behörden und ihren jeweiligen Vorschriften.“

Volocopter-Chef Reuter gibt sich ebenso optimistisch. „Gezielte Punkt-zu-Punkt-Verbindungen werden den Anfang bilden. Das werden Routen sein, auf denen viel Verkehr herrscht und eine Luftverbindung Entlastungen bringt.“ In der entfernten Zukunft, ergänzt Reuter, werde das Air Taxi das „unkomplizierte Leben im Grünen und das Arbeiten in der Großstadt“ ermöglichen – „eine wirklich nachhaltige und attraktive Zukunft.“

Wie viel Potenzial in der autonomen Luftfahrt ohne Piloten steckt, haben Experten der Schweizer Bank UBS in einer Studie vom August 2017 hochgerechnet. Sie erwarten, dass sich mindestens 35 Milliarden Dollar im Jahr an Personalkosten sparen oder durch neue Umsatzmöglichkeiten generieren lassen — von der Fracht bis zum Personenverkehr. „On-Demand Urban Aviation“ ist nur ein Aspekt von vielen, aber sie wird in den kommenden Jahrzehnten zum großen Disruptor werden.

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Bild: Paul Saffo, Trendforscher aus Kalifornien, USA 

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Doch vielen der jüngeren Entwickler aus der Tech-Welt, die an Drohnen arbeiten, fehle das Hintergrundwissen eines gestandenen LuftfahrtIngenieurs, über das Fachleute wie Moller verfügen, so Cummins.

„Flugzeuge haben aus einem guten Grund Triebwerke – die gute alte Schwerkraft sollte man besser nicht unterschätzen.“


Die Luftfahrt-Expertin mahnt vor allem zwei Dinge vor dem Take-off an. Zum einen fehlt ein rigoroses Testprotokoll, bevor ein Luft-Taxi für flugtauglich erklärt und von einer Aufsichtsbehörde wie der amerikanischen FAA zugelassen werden kann. Bislang gibt es nirgendwo auf der Welt einen anerkannten Prozess, um eine bemannte Drohne zu zertifizieren. Selbst die Zulassung von unbemannten Drohnen, die mehr als 25 Kilo wiegen, ist eine Grauzone, die etwa in den USA einer Ausnahmegenehmigung bedarf.

Die regulatorische Ungewissheit verzögert Experimente. So hat der chinesische Hersteller eHang zwar schon Anfang 2016 angekündigt, das eHang 184 im US-Bundesstaat Nevada zu testen – einem der weltweit führenden Standorte für Drohnen-Erprobung. Doch bislang sind der Ankündigung keine konkreten Taten gefolgt. "Uns fehlt die Checkliste. Ich würde erst dann davon ausgehen, dass diese Dinger sicher sind, wenn ein CEO sein eigenes Kind drin fliegen lässt“, kommentiert Cummins.

Und selbst wenn Nevada in Absprache mit FAA-Fachleuten ein detailliertes Testprogramm mit dem Ziel der Zulassung formuliert hätte, steht immer noch die zweite Frage im Raum, wie der Flugverkehr von Hunderten oder Tausenden von Cargo-Drohnen, bemannten Air Taxis und anderen Flugobjekten in einem Ballungszentrum sicher und verlässlich abgewickelt werden soll.

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Bild: Paul Saffo, Trendforscher aus Kalifornien, USA 

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